Salce

Verlässt man Belluno in Richtung Feltre, so zweigt 4 km vom Zentrum entfernt links eine Straße ab, die auf kurzem Weg nach Col di Salce hinaufführt.

In der kleinen Siedlung Col di Salce (429 m ü. d. M.) stehen nebeneinander die „Villa Zaglio“ aus dem 17. Jahrhundert und die gleichzeitig entstandene Kirche San Bartolomeo.

In geringer Entfernung (1 km) liegt auf dem Rücken des Hügels Salce (404 m ü. d. M.), ein anmutiger Weiler, veredelt durch das Oratorium der Beata Vergine Annunciata aus dem 18. Jahrhundert, das an den strengen Baukörper der „Villa Giamosa“ aus dem 17. Jahrhundert angebaut ist, bei der ein Türmchen den bekrönenden Giebel ersetzt. Wenig weiter, rechts, die „Villa Doglioni“ aus dem 17. Jahrhundert.

Auf Höhe einer zweiten Abzweigung nach Salce lässt die Staatsstraße rechts eine Abzweigung nach Bes – Canzàn liegen; von dieser löst sich links ein Schotterweg, der nach Unterqueren eines Hainbuchenbogens zur „Villa Miari“ (nach 3 km) hinaufführt, einem Gebäude schlichter Formen des 17. Jahrhunderts, das auf dem Hügelkamm ruht, mit herrlicher Aussicht, die sich auf der einen Seite über das Piave-Tal bis Feltre und den Grappa erstreckt, auf der anderen über die Ebene des Cordevole bis zum Wall der Dolomiten.

Man fährt auf der Staatsstraße noch ein kurzes Stück weiter, bis über eine leichte Steigung hinaus, hinter der man (7 km von Belluno) links in die Straße einbiegt, die an den wenigen Häusern von San Fermo vorbeistreift. An einer ausgeprägten Kurve zweigt links der von Hainbuchen überwachsene Weg ab, der zur „Villa Pagani-Gaggia“ führt, im 17. Jahrhundert erbaut, 1789 umgestaltet und erweitert durch den Anbau einer rechtwinkligen Barchessa…

(Auszug aus „GUIDA D’ITALIA – Veneto (ohne Venedig)“ des Touring Club Italiano)

 

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