Damit wir sie nicht vergessen…
Im Krieg gefallene Soldaten der Pfarre Salce
In der Absicht, unseren in den beiden Weltkriegen des vergangenen Jahrhunderts gefallenen Soldaten die Ehre zu erweisen, wird in dieser Zeitschrift von nun an ein Platz für eine Rubrik mit diesem Ziel freigehalten.
In unserem bescheidenen Rahmen wollen wir auch den Jungen bekannt machen und den Älteren in Erinnerung rufen, wer — die meisten aus Pflicht, andere aus freier Entscheidung — im Gefecht gefallen oder vermisst, an Krankheit oder in Gefangenschaft gestorben ist, auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen.
Die Erinnerung und die Kenntnis der Vergangenheit helfen, dieselben Fehler künftig nicht zu wiederholen; leider folgen nicht alle diesen Lehren. Wir sprechen daher nicht vom Krieg im Allgemeinen, sondern im Besonderen: Wir sprechen vom einzelnen Menschen (damals bloß als Stammrollennummer betrachtet), der wohl oder übel in den Kampf geschickt wurde, mitunter ins Gemetzel.
Diese Nachforschung wurde anhand von Dokumenten, Veröffentlichungen und Zeugnissen zu den Gefallenen unserer Pfarre durchgeführt.
Pfarre verstanden nicht nur als das heute umfasste Gebiet, sondern auch als jenes der Vergangenheit; also vom Piave bis Costalonga, von der Ponte delle Moneghe bis zur Grenze mit Sedico.
Wir beginnen mit dem Ersten Weltkrieg, in dem 27 unserer Soldaten starben, wie auf den Gedenktafeln an den Außenmauern der Kirchen von Col di Salce und San Fermo zu lesen ist.
Jeder wird für sich betrachtet und in zeitlicher Reihenfolge nach dem Datum des Todes oder des Verschwindens eingeordnet, wo möglich eingebettet in die Kriegshandlungen oder sonstigen Umstände des Tages oder der Tage, an denen sich das Ereignis zutrug.
Der Erste der langen Liste ist: VINCENZO CARLIN