Vom Gedenken an Friaul zu einem multisensorischen Raum: 12.000 Euro aus alpiner Solidarität

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Alpine Solidarität · Friaul 1976–2026

Das Gedenkshirt „Il Friuli ringrazia e non dimentica“ brachte 12.000 Euro ein. Die Spende ermöglicht einen multisensorischen Raum für Kinder und Jugendliche mit Autismus in Arta Terme.

Ein T-Shirt, das an das Erdbeben von Friaul im Jahr 1976 erinnert, ist zu konkreter Hilfe für Kinder und Jugendliche mit Autismus geworden. Die von der Organisation „Io sono figlia di alpini“ o.d.v. getragene Initiative sammelte 12.000 Euro. Der Betrag wurde dem Verein „Il Bruco e la Farfalla“ in Cedarchis, Gemeinde Arta Terme, übergeben.

Über das Ergebnis berichtete L’Alpino, die offizielle Zeitung der Associazione Nazionale Alpini, am 6. Oktober 2026.

Ein T-Shirt gegen das Vergessen des Erdbebens von 1976

Das T-Shirt „Il Friuli ringrazia e non dimentica“ – „Friaul dankt und vergisst nicht“ – wurde zum fünfzigsten Jahrestag des Erdbebens entworfen, das Friaul am 6. Mai 1976 erschütterte. Seine Botschaft verbindet Dankbarkeit gegenüber den Helfenden mit der Erinnerung an eine Katastrophe, die auch die Geschichte der ANA und ihres Zivilschutzes tief geprägt hat.

Mehr als 1.200 T-Shirts beim Triveneto-Treffen

Einen wichtigen Moment erlebte die Initiative beim Triveneto-Treffen in Gemona. Dort wurden mehr als 1.200 T-Shirts ausgegeben. Diese Beteiligung trug dazu bei, die Spendensumme von 12.000 Euro zu erreichen.

Das Ergebnis ist mehr als eine Zahl. Ein historischer Jahrestag wurde zum Anlass für gemeinsames Handeln, und ein Symbol der Erinnerung verwandelte sich in ein Instrument der Solidarität.

Die Spende an „Il Bruco e la Farfalla“

Der Betrag ging an den Verein „Il Bruco e la Farfalla“ in Cedarchis bei Arta Terme in der Provinz Udine.

Ein Raum für Kinder und Jugendliche mit Autismus

Nach Angaben von L’Alpino ermöglicht die Spende die Einrichtung eines multisensorischen Raumes für Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen mit Autismus. Zugleich unterstützt sie die Kontinuität der Angebote des Vereins.

Darin liegt die wichtigste Aussage dieser Geschichte: Die Erinnerung an Friaul bleibt nicht bei einer Gedenkfeier stehen, sondern schafft heute konkrete Unterstützung für Menschen und Familien.

Wenn Erinnerung zum Dienst wird

Die Verbindung zwischen Friaul und den Alpini reicht über fünfzig Jahre zurück. Nach dem Erdbeben von 1976 beteiligten sich Tausende Freiwillige an Hilfe und Wiederaufbau. Diese Erfahrung trug auch zur Entwicklung des organisierten Zivilschutzes der ANA bei.

Die Website der Alpini-Gruppe Salce hat dieses Kapitel bereits im Artikel Erdbeben in Friaul 1976: fünfzig Jahre danach, der Dank an die Alpini und in den nach dem Erdbeben erschienenen Ausgaben des Col Maòr dokumentiert. Die neue Initiative fügt einen aktuellen Baustein hinzu: Erinnern kann auch bedeuten, sich um heutige Bedürfnisse zu kümmern.

Die Alpini-Gruppe Salce wird nicht als Initiator oder Beteiligter der Sammlung genannt; ihr wird daher keine Rolle zugeschrieben. Der Wert der Nachricht liegt im Beispiel: Erinnerung, Beteiligung und Solidarität können weiterhin gemeinsam wirken.

Quelle der Nachricht ist L’Alpino: Bericht vom 6. Oktober 2026 (Italienisch). Informationen über die weitere Umsetzung des multisensorischen Raumes sind den Mitteilungen der beteiligten Organisationen zu entnehmen.

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