Freiwillige des Zivilschutzteams der Gruppe sichern die Bäume im Garten des Kindergartens
Ein dünner, aber fester Faden verbindet die Geschichte der Alpini-Gruppe Salce mit dem Alltag der Gemeinschaft. Er verläuft nicht nur über Feiern, Treffen und das Gedenken an die Gefallenen, sondern zieht sich still durch Schulhöfe, durch Wälder, die nach Stürmen aufgeräumt werden müssen, entlang überfluteter Straßen, durch all die Momente, in denen jemand ganz konkret Hilfe braucht. Es ist der Faden des Zivilschutzes.
Das jüngste Beispiel für diesen stillen und wertvollen Einsatz kam aus dem Kindergarten von Salce. Dort sicherte das Zivilschutzteam der Gruppe unter der Leitung von Teamleiter Maurizio Dall’O‘ die beiden großen Bäume im Garten der Einrichtung. Die Bäume, schön und mächtig, wie es nur alte Bäume sein können, waren mit der Zeit zu einer möglichen Gefahr geworden: schwere Äste, ungeordnete Kronen und die reale Möglichkeit, dass etwas nachgibt und Kinder, Erzieherinnen und Personal gefährdet. Es war keine Zeit mehr zu warten: Man musste handeln.
Die Pflege von Bäumen lädt auch dazu ein, den Wandel unserer Wälder zu verstehen. Im Leitartikel Vaia, acht Jahre danach: Der Wald ist wieder grün, aber nicht mehr derselbe unterscheidet Dolomiti Belluno zwischen der Erinnerung an den Sturm, der Wiederbewaldung und dem heutigen Zustand. Eine Vertiefung, um die Landschaft zu verstehen und die Arbeit der Menschen zu würdigen, die sich um sie kümmern.
Die Hubarbeitsbühne der ANA-Sektion Belluno: ein Werkzeug, ein Netzwerk
Für einen solchen Einsatz reichen guter Wille und ein paar Leitern nicht aus: Es braucht Fachwissen, geeignete Ausrüstung und vor allem jene Fähigkeit zur Abstimmung, die organisierte Freiwilligenarbeit von bloßer Improvisation unterscheidet. Unser Team konnte auf die Hubarbeitsbühne für Baumschnitt der A.N.A.-Sektion Belluno zurückgreifen. Dieses unverzichtbare Gerät machte es möglich, die höchsten und gefährlichsten Äste zu erreichen und dabei völlig sicher zu arbeiten, sowohl für die Helfer in der Höhe als auch für jene am Boden.
Der Einsatz umfasste nicht nur den eigentlichen Baumschnitt, sondern auch das Einsammeln und Entsorgen des Schnittguts. Der Garten des Kindergartens blieb sauber, ordentlich und vor allem sicher zurück. Kein Detail wurde übersehen, kein Arbeitsschritt halb erledigt: So arbeitet unser Zivilschutz.
Kompetenz, Vorbereitung, Einsatzbereitschaft: die drei Schlüsselwörter
Das betont auch der Teamleiter in seinem Bericht über den Einsatz: „Der Einsatz verlief dank der Vorbereitung und Kompetenz der Freiwilligen unter größtmöglicher Sicherheit.“ Das sind keine Floskeln. Hinter jedem Einsatz des Zivilschutzteams der Alpini-Gruppe Salce stehen Stunden der Ausbildung, Übungen und Fortbildungen sowie eine Kultur des Umgangs mit Risiken, die man im Einsatz lernt. Unsere Freiwilligen improvisieren nicht: Sie bereiten sich vor, sie organisieren sich, sie stimmen sich ab. Und wenn es so weit ist, handeln sie mit jener ruhigen Entschlossenheit, die einen Alpino in jeder Lage auszeichnet.
Ihre Einsatzbereitschaft — ein Wort, das für Freiwillige ein ganz besonderes Gewicht hat — ist die wertvollste Ressource, über die die Gemeinschaft von Salce verfügt. Sie warten nicht darauf, zweimal gerufen zu werden. Sie suchen keine Aufmerksamkeit. Sie packen an.
Eines der aktivsten Teams in der Provinz und in der Sektion
Wer die Welt des Alpini-Zivilschutzes im Raum Belluno kennt, weiß genau: Das Team der Gruppe Salce hat nie tatenlos zugesehen. Innerhalb der A.N.A.-Sektion Belluno, zu der bedeutende und gut aufgestellte Gruppen gehören, hat sich unser Team über die Jahre einen soliden Ruf erarbeitet: durch ständige Präsenz, professionell abgeschlossene Einsätze und eine Reaktionsfähigkeit, die nur wenige vorweisen können.
Von Unwettereinsätzen über die Unterstützung im Straßenverkehr bis zur Wiederherstellung des Geländes und der Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden hat das Zivilschutzteam von Salce Jahr für Jahr gezeigt, dass es ein Bezugspunkt ist, nicht nur für die eigene Gruppe, sondern für die gesamte Alpini-Gemeinschaft der Provinz. Diese Anerkennung kommt nicht von oben: Sie wird im Einsatz erarbeitet, durch Arbeit.
Die Gemeinschaft von Salce und ihre Freiwilligen
Es hat etwas zutiefst Stimmiges, dass gerade die Alpini-Freiwilligen sich um die Bäume im Garten des Kindergartens gekümmert haben. Der Kindergarten ist der Ort der Kleinsten, der Zukunft, der Fürsorge, die eine Gemeinschaft für die kommenden Generationen trägt. Ihn in jeder Hinsicht sicher zu halten, sagt viel über diejenigen, die es tun.
Die Gemeinschaft von Salce ist „immer aktiv“, wie es im Bericht des Teamleiters heißt, und das stimmt. Doch dieses Engagement entsteht nicht aus dem Nichts: Es entsteht aus Menschen, die sich jedes Mal dafür entscheiden, das Gemeinwohl vor die eigene Bequemlichkeit zu stellen. Menschen, die am Wochenende die Uniform des Zivilschutzes anziehen, statt es sich zu Hause gemütlich zu machen. Menschen, die zumindest ein herzliches Dankeschön verdienen. Das des Teamleiters ist das direkteste. Unseres, als Gruppe, kommt ebenso aufrichtig hinzu.
Danke an alle Freiwilligen des Zivilschutzteams der Alpini-Gruppe Salce.
Euer Beispiel macht uns jedes Mal stolz.
Weiterlesen: Das erste Pfarrblatt von Salce (Oktober 1927).



Grazie per questo bellissimo racconto. È rassicurante sapere che i nostri Alpini si prendano cura della sicurezza dei bambini con tanta dedizione.